Philosophie

 

"Dein Pferd ist ein Spiegel Deiner Seele.

Manchmal wird Dir nicht gefallen was Du siehst, manchmal doch."

(Buck Brannaman)

 

 

Nach mittlerweile mehr als 25 Jahren freiberuflicher Arbeit als Pferdewirtin und Trainerin möchte ich meinen Ansichten, Emotionen und Leidenschaften, die eng mit meiner beruflichen Tätigkeit - der Arbeit mit Pferd und Reiter - verbunden sind, neuen Ausdruck geben.

Vorweg: Meine Arbeit dient nicht dazu, eine weitere und neue Methode von Horsemanship zu etablieren. Auch ich kann das Rad nicht neu erfinden.
Mein vorrangiges Anliegen ist es, Ihnen im Sinne guter und richtig verstandener Horsemanship sowohl am Boden als auch auf dem Sattel behilflich zu sein:
Hin zu feinem Reiten, zu einer verständlichen Kommunikation,  beim Aufbau eines guten und verlässlichen Vertrauensverhältnis  von Mensch zu Pferd und umgekehrt.
Werde zum sicheren Hafen für das Pferd, zu einem wichtigen Element in seinem Leben. Stelle sicher, dass es die Führung bekommt, nach der es sich aus seiner Natur heraus sehnt und die es verdient.

In Ausübung meiner Tätigkeit glaube ich, mich bereits zu einer geschickten und einfühlsamen Reiterin und Ausbilderin entwickelt zu haben. Während des langjährigen Umgangs, des Berittes und der Ausbildung von vielen verschiedenen Pferden - nicht zuletzt mit meinen Stuten Time Cats und Golden Fire – musste ich mich und mein Tun immer wieder hinterfragen.

Ich habe einsehen müssen, dass meine Sicht der Dinge im Hinblick auf Ausbildung und Training von Pferden sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss. Wenn auch reiterliche Systeme und Hilfen einen guten Rahmen bilden, passt doch nicht alles auf jedes Pferd und erst das „sich dem Pferd individuell anpassen können“ bringt den Erfolg. Die Pferde zeigen mir, das ich noch genau soviel Neues über Pferde lernen kann, wie ich altes vergessen muss.

Heute empfinde ich mein Zeit mit Time Cats und Golden Fire - wie auch mit allen anderen mir bisher anvertrauten Pferden - als eine Reihe endloser Entdeckungen und großen Belohnungen. Das macht bescheiden.
Jeden Tag lassen die Pferde mich etwas mehr über sie lernen. Keines ist wie das andere; jedes Pferd will als individuelles Wesen behandelt und im Rahmen seiner physischen und psychischen Möglichkeiten trainiert werden.
Man braucht Geduld, Zeit, Disziplin, Konsequenz und sehr viel Liebe, Empathie, Optimismus, Freude und den Willen zu lernen um eine gute Beziehung und Partnerschaft zu seinem Pferd aufzubauen.
Aber auch jeder Mensch, der sich mir anvertraut ist anders und braucht seinen eigenen Weg, seine eigene Zeitspanne um sich seinen Zielen anzunähern.